Hier können Sie den Jahresbericht 2018 einsehen

 


 

 


 

Frauen helfen Frauen begeht 30-jähriges Bestehen


Bericht aus dem Merkur vom 29.6.2019 

 
Bericht aus der Süddeutschen Zeitung vom 28.06.2019
 

 


 

 Bericht aus dem Kreisbote Starnberg am 17.06.2019

Artikel im Kreisboten vom 17.06.2019 lesen sie hier oder unter  

https://www.kreisbote.de/lokales/starnberg/beratungsstelle-frauen-helfen-frauen-starnberg-zieht-bilanz-12518168.html

 


 

NUR EINE FRAU - 
TERRE DES FEMMES - die Arbeit gegen Eheverbrechen 

Am 9.05.2019 startete der TERRE DES FEMMES-Kooperationsfilm "NUR EINE FRAU" bundesweit in den deutschen Kinos. Er erzählt die wahre Geschichte einer jungen Frau, die aus patriarchalen Verhältnissen floh, um ihr eigenes Leben zu leben - gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei. Die Berlinerin Hatun Sürücü floh aus einer Ehe, die ihr mit 16 Jahren auferzwungen wurde. Sie wurde im Namen der Familienehre am 7. Februar 2005 von ihrem Bruder ermordet.

Der Film fängt realitätsgetreu ein, wie schwierig es für junge Frauen ist, gegen familiäre, religiöse und gesellschaftliche Vorstellungen von Tradition und Ehre anzukämpfen. Gewalttaten, die im Namen der Ehre verübt werden (u.a. auch Zwangsverheiratungen) bleiben oft im Verborgenen.

TERRE DES FEMMES setzt sich dafür ein, dass Ehrverbrechen vorgebeugt und bestraft werden. In den vergangenen Jahren konnten sie durch ihre Arbeit unter anderem dazu beitragen, dass Zwangsheiraten zum eigenen Straftatbestand erklärt (2011) und dass Eheschließungen unter 18 Jahren in Deutschland verboten werden (2017).

Doch es gibt noch viel zu tun. In den letzten 12 Monaten gab es nach eigenen Recherchen von TERRE DES FEMMES mindestens 8 "Ehren"-Morde.TERRE DE FEMMES hilft mit seiner Arbeit bedrohten und betroffenen Mädchen und Frauen. Sie unterstützen sie und informieren sie über ihre Rechte. Vor allem helfen sie ihnen, ihren eigenen, selbstbestimmten Weg zu gehen. Weitere Informationen unter https://www.frauenrechte.de/online/themen-und-aktionen/gewalt-im-namen-der-ehre/aktuelles

 


 

EQUAL PAY DAY am 18. März 2019

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Laut Statistischem Bundesamt beträgt der geschlechtsspezifische Entgeltunterschied in Deutschland aktuell 21 Prozent. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen) – damit fällt der Equal Pay Day auf den 18. März.

Der Equal Pay Day wurde 2008 auf Initiative des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. erstmals in Deutschland durchgeführt und wird seitdem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert. Entstanden ist der Tag für gleiche Bezahlung in den USA. Die amerikanischen Business and Professional Women schufen 1988 mit der Red Purse Campaign ein Sinnbild für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany auf, sodass die roten Taschen bundesweit zum Symbol des Equal Pay Day wurden.

Weitere Informationen, Pressebilder und Videos unter http://www.equalpayday.de/

 

 


 

Internationaler Frauentag – für Gleichberechtigung und gegen Gewalt an Frauen

„Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte", forderte die deutsche Sozialistin Clara Zetkin 1910 auf dem II. Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen. Ein Jahr später gingen Frauen in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz zum Frauentag erstmals auf die Straße. Ihre zentrale Forderung war die Einführung des Frauenwahlrechts und Teilhabe an der politischen Macht. Seit über 100 Jahren begehen Frauen in aller Welt den Internationalen Frauentag am 8. März und fordern gleiche Rechte und ein gewaltfreies Leben für Frauen.

Seit der Einführung des Internationalen Frauentags hat sich auf politischer Ebene viel getan. 1996 wurde das Gesetz zur Gewalt in der Ehe verabschiedet, auf dessen Grundlage Vergewaltigung in der Ehe 1997 unter Strafe gestellt wurde. 2002 wurde das Gewaltschutzgesetz erlassen. Seit Inkrafttreten des Gesetzes können Gewalttäter aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen werden. Betroffene Frauen und ihre Kinder müssen nicht mehr aus ihrem Zuhause fliehen, sondern können in der gewohnten Umgebung verbleiben. 2007 wurde das Stalking-Gesetz beschlossen. Hartnäckiges Nachstellen ist damit strafbar. Das Sexualstrafrecht wurde 2016 reformiert. Sexuelle Handlungen gegen den Willen einer Person sind somit strafbar - endlich gilt „Nein heißt Nein!“.

Bericht aus dem Kreisbote Starnberg vom 06.03.2019

 


 

One Billion Rising München 2019

Am 14. Februar 2019 von 15:30 Uhr bis 19:00 Uhr findet die Aktion auf dem Karlsplatz/Stachus statt

One Billion Rising ist die weltweit größte Kampagne gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Um auf das Thema aufmerksam zu machen, finden in über 200 Ländern Tanz-Flashmobs statt. Und München protestiert und tanzt mit!

Die Kampagne wurde 2012 von der Künstlerin und Aktivistin Eve Ensler aus New York, USA, initiiert. Anlass war eine UN-Studie, nach der jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt wird. Auf die Weltbevölkerung umgerechnet, ergibt das  rund eine Milliarde Frauen, die Gewalt erlebt (engl. one billion) und der Kampagne ihren Namen gab.

Genau so viele Frauen sollen am 14. Februar, am Tag der Liebe, nicht still, sondern in Verbindung mit anderen Frauen und kraftvoll im Tanz dagegen protestieren.

Wir tanzen am 14. Februar 2019 von 15.30 Uhr bis 19 h Uhr auf dem Karlsplatz / Stachus zu dem Lied "Break the Chain", produziert von Eve Ensler mit Musik von Tena Clark und einer Choreographie von Debbie Allen.

Weitere Informationen unter: http://www.onebillionrising-muenchen.de/

  


 

Aktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

GEWALT kommt nicht in die Tüte!  

Hilfsangebote sichtbar machen, Artikel des Kreisboten vom 21.11.2018

 

 

Artikel zu dem Thema aus dem Münchner Merkur, Starnberger Teil lesen Sie hier

https://www.merkur.de/lokales/starnberg/gilching-ort28732/aktion-landkreises-und-vereins-frauen-fuer-frauen-sowie-baeckerinnung-in-gilching-10646533.html

 


 

Bundesfamilienministerin Frau Dr. Franziska Giffey spricht im Spiegel-Interview 

über die Auswertung des Bundeskriminalamtes zur Partnerschaftsgewalt

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/reden-und-interviews/dr--franziska-giffey-kuendigt-aktionsprogramm-gegen-gewalt-an-frauen-an/130790

 


 

Gewalt gegen Frauen - Keine Privatsache

Jeden zweiten oder dritten Tag tötet ein Mann in Deutschland seine Partnerin. Das sind keine "Familiendramen" - sondern es handelt sich um ein strukturelles Problem, das nach öffentlicher Verantwortung verlangt.
 
Kommentar von Julian Dörr in der SZ
 
https://www.sueddeutsche.de/kultur/gewalt-frauen-kommentar-1.4219144
 
 


 

In 82 von 100 Fällen sind die Opfer Frauen

140 000 Menschen wurden im Jahr 2017 Opfer von partnerschaftlicher Gewalt, Frauen viel häufiger als Männer. Das zeigen aktuelle Zahlen des BKA. Und das sind nur die Taten, die statistisch erfasst wurden.

Ein SZ-Artikel von Henrike Roßbach und Verena Mayer, Berlin
 
https://www.sueddeutsche.de/leben/gewalt-frauen-partnerschaft-1.4218973

 


 

Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen

vom 6. – 30. November 2018

 

Das Programm sehen sie hier

Weitere Informationen unter http://www.aktiv-gegen-maennergewalt.de/

 


 

GEWALT kommt nicht in die Tüte!  

Hilfsangebote sichtbar machen  

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November startet am Montag, 19.11.2018 im Landkreis Starnberg eine Gemeinschaftsaktion von der Beratungsstelle Frauen helfen Frauen Starnberg e.V., der Gleichstellungsstelle und der Bäcker im Landkreis. Bei dieser Aktion werden Bäcker die Waren in Tüten packen, die mit dem Slogan "Gewalt kommt nicht in die Tüte! ... weder in der Familie, noch im sozialen Umfeld. Schau´ hin und Tu´was!" bedruckt sind.

In Deutschland erlebt jede vierte Frau körperliche, psychische und/oder sexualisierte Gewalt durch ihren Beziehungspartner. Neben betroffenen Frauen, möchten wir auch Angehörige und Freunde sensibilisieren und ermutigen, nicht die Augen zu verschließen, sondern bei einem Verdacht Hilfe anzubieten und die Betroffene auf die Beratungsmöglichkeiten hinzuweisen.

 

 


 

Heute Jung. Morgen Arm?

Ein Abend für Frauen – veranstaltet vom ZONTA-CLUB  Fünf-Seen-Land in Verbindung mit dem Landratsamt Starnberg am 15. Oktober 2018 um 18:00 Uhr.

Nähere Informationen finden Sie hier

http://zonta-fuenfseenland.de/node/12089

 


 

Wir begleiten Frauen im Strafverfahren nach sexuellen Übergriffen und Gewalt


Frauen helfen Frauen Starnberg e.V. bietet Psychosoziale Prozessbegleitung an. Dies ist eine besondere Form der Zeugenschutzbetreuung (nach § 406g StPO).
 
Sie soll verletzten Zeug*innen von Gewalt-und Sexualstraftaten Information, Sicherheit und Orientierung vermitteln und sie für das gesamte Strafverfahren stabilisieren. Die Belastungen und Ängste, die ein Strafverfahren mit sich bringt, sollen möglichst gering gehalten werden. Die Psychosoziale Prozessbegleiterin bereitet die Betroffenen auf die Verhandlung vor, betreut sie während und nach der Verhandlung.

  • Die Begleitung hat keine rechtliche und / oder rechtsvertretende Funktion.
  • Gespräche über den zur Verhandlung stehenden Sachverhalt werden nicht geführt.
  • Die Psychosoziale Prozessbegleitung ersetzt keine Beratung oder Therapie.
  • Unsere Beratungsstelle bietet Ihnen bei Bedarf zusätzlich Beratung an.

     


     

Bericht SZ-online vom 28.05.2018 von Ralf Wiegand

ARD-Doku über Vergewaltigungsprozesse

Wenn man sich rechtfertigen muss, eine schwere Straftat angezeigt zu haben

Allein gegen alle: Missbrauchte Frauen leiden vor Gericht extrem, wenn ihnen nicht geglaubt wird.

Ein ARD-Film schildert, wie es vergewaltigten Frauen in den Mühlen der Strafverfolgung ergeht. Der Film ist ein Plädoyer für besseren Opferschutz - und bestes, relevantes Fernsehen.

Diese Dokumentation ist ein Skandal. Sie ist deshalb ein Skandal, weil die Taten, die dort zur Sprache kommen, aber vor allem deren juristische Aufarbeitung so passiert sind. Eine vergewaltigte Frau, die sich vor Gericht ihre eigene Vergewaltigung auf Video anschauen muss; eine vergewaltigte Frau, deren Peiniger trotz Anklage nicht der Prozess gemacht wird; eine vergewaltigte Frau, die durch ihre unwürdige Vernehmung beinahe in den Freitod getrieben worden wäre: Sie sind Beispiele, aber keine Ausnahmen. Vergewaltigt - wir klagen an! ist ein journalistisch sauber durchargumentiertes Plädoyer für den Opferschutz.

Viel zu viele Frauen erleben noch immer, dass sie sich in der Amtsstube ihres Vorgesetzten, im Vernehmungszimmer der Polizei oder auf dem Zeugenstuhl im Gericht dafür rechtfertigen müssen, eine schwere Straftat angezeigt zu haben. Sie wissen schon, dass Sie dabei sind, das Leben Ihres Kollegen zu zerstören? Haben Sie ihm nicht vielleicht doch Avancen gemacht? Auf ihrem Instagram-Konto ist ein Foto im Badeanzug, sind Sie immer so freizügig? Haben Sie sich nicht gewehrt?

Mit solchen Unterstellungen und Täter-Opfer-Verdrehungen sind auch jene Frauen gedemütigt worden, deren Geschichten dieser WDR-Film aus der Doku-Reihe "Was Deutschland bewegt" erzählt. Nur 15 Prozent der Frauen, die sexuelle Gewalt erleben, gingen bisher überhaupt zur Polizei, ergab eine EU-Studie von 2014, vor der "Me Too"-Debatte. Man kann es verstehen.

Anna, Silke und Nora haben ihre Vergewaltiger angezeigt, zeitnah und überzeugend - und sind doch durch die Hölle gegangen. Sie sind Opferzeuginnen: Geschädigte, die gleichzeitig die Einzigen sind, die man zu den Taten befragen kann, wenn kein Dritter dabei war und die Täter schweigen oder leugnen. Es kommt also darauf an, ob Polizei, Justiz oder Vorgesetzte ihnen glauben. Von den strategischen, fahrlässigen und bisweilen rechtswidrigen Angriffen auf diese Glaubwürdigkeit handelt die eindringliche, sensible und doch sehr direkte Dokumentation. Von Opfern, die so ein zweites Mal Opfer werden. Und von Opferschutz, der in der deutschen Justiz ein Thema für die Nachschulung ist.

Der Film von Nicole Rosenbach könnte aktueller kaum sein. Die Anklage gegen den US-Filmproduzenten Harvey Weinstein und die Reaktionen vieler Frauen, die er sexuell angegriffen haben soll, sind gerade erst ein paar Tage her. Ihre Befreiung rührt vor allem daher, dass ihnen endlich geglaubt wird und Konsequenzen folgen. In München konnte man zuletzt in zwei Verfahren gegen einen ehemaligen Hochschulpräsidenten erleben, wie die Glaubwürdigkeit der Opfer im Gerichtssaal zermalmt werden sollte und in welche Not Richter kommen können. Nur wer weiß, was er tut, gerät zwischen Wahrheitsfindung und Opferschutz nicht in einen Konflikt. Der Film ist bestes, relevantes öffentlich-rechtliches Fernsehen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/medien/ard-doku-ueber-vergewaltigungsprozesse-wenn-man-sich-rechtfertigen-muss-eine-schwere-straftat-angezeigt-zu-haben-1.3993337

 

DIE BEIDEN DOKUMENTATIONEN BEINHALTEN GEWALTDARSTELLUNGEN UND KÖNNEN BELASTEND SEIN

 

Was Deutschland bewegt: Vergewaltigt. Wir zeigen an!

Nur wenige Frauen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, gehen zur Polizei. Viele haben Angst vor dem, was ihnen bei Behörden und vor Gericht widerfahren kann, wenn sie die Täter anzeigen. Der Film zeigt, was sich ändern muss.

https://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Was-Deutschland-bewegt-Vergewaltigt-Wi/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=52743330
28.05.2018 | 44 Min. | UT | Verfügbar bis 28.05.2019 | Quelle: Das Erste

37 Grad: K.o. getropft

"Ein Junge hat einen Drink ausgegeben Wir haben getanzt, und dann wird es dunkel mit meinen Erinnerungen. Wie eine Art Filmriss." Am Morgen wacht Nina nackt im Park auf. Was ist passiert?

https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-ko-getropft-100.html

28.05.2018 | 28 Min. | UT | Verfügbar bis 27.05.2019 | Quelle: ZDF

  


  

Zonta Club Fünf-Seen-Land überreicht Spende

  

Liesel Baumann und Ursel Wrede vom Vorstand, und Cordula Trapp (Fachberaterin) nahmen die Spende in Höhe von 4000,-€ im Rahmen des Clubabends am 17.05.2018 entgegen. Wir freuen uns sehr darüber, dass uns die Zonta Damen seit Jahren finanziell unterstützen.

 


 

Interview im SZ-Magazin vom 19.04.2018 von Susanne Schneider

"Bei sexueller Gewalt geht es weniger um Lust als um Macht"

Die Soziologin Monika Schröttle erklärt, warum Gewalt gegen Frauen aus unserer Gesellschaftsstruktur folgt und mit welchem neuen Angebot es Frauen erleichtert werden soll, Übergriffe zu dokumentieren.

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/frauen/bei-sexueller-gewalt-geht-es-weniger-um-lust-als-um-macht-85601

 


  

Equal Pay Day 2018

„Transparenz gewinnt“, so lautet das Motto zum Equal Pay Day. Noch immer verdienen Frauen in Deutschland durchschnittlich 21% weniger als Männer. Ein neues Gesetz ist zum Januar 2018 in Kraft getreten, das diese Lohnlücke verkleinern soll, das sogenannte Lohntransparenzgesetz. Im Mittelpunkt steht der Auskunftsanspruch: Beschäftigte haben das Recht zu erfahren, wie viel Kolleginnen und Kollegen mit ähnlichen Tätigkeiten bezahlt bekommen.

Wie geht es jetzt weiter? Wer profitiert vom Auskunftsanspruch? Welche positiven Effekte hat Transparenz für Beschäftigte und Unternehmen? Und welche Hürden gilt es auf dem langen Weg zur Entgeltgleichheit noch zu überwinden?

Aktionen auf dem Marienplatz in München

Das Münchner Aktionsbündnis zum Equal Pay Day macht auch dieses Jahr mit einer Aktion auf dem Münchner Marienplatz auf die Lohndiskriminierung von Frauen aufmerksam.

Kommen Sie zum symbolischen Geldbeutelwaschen am Freitag, 16. März 2018, 15:00 bis 17:00 Uhr, zum Fischbrunnen

Der traditionelle Brauch vom Aschermittwoch wird mit dem Geldbeutelwaschen aufgegriffen, um die Geldbeutel der Frauen zu füllen. Drumherum gibt es viele Informationen zum Thema und Musik.

Programm:
- Begrüßung: Nicole Lassal. Leiterin der Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München
- Wash Act - clean your purse for money! Geldbeutelwaschen - Eröffnung durch Petra Reiter, Ehefrau des Münchner Oberbürgermeisters
- Musik Performance - Die MÜNCHNER RUHESTÖRUNG, Samba live, Rhythmus - Lebensfreude pur!
- Posen & posten: Aktion mit tollen Preisen

Aktionswochen 1. März bis 26. April 2018

Auch dieses Jahr gibt es um den Aktionstag herum wieder viele interessante Veranstaltungen der Aktionsbündnispartnerinnen. Nähere Informationen zum Aktionstag und zum Rahmenprogramm finden Sie im Flyer (PDF, 893 KB).



  

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 08.03.2018 und zum 100. Geburtstag des Frauenwahlrechts in Deutschland

lädt die Gleichstellungsstelle des Landratsamtes Starnberg zur Kinovorstellung „Die Göttliche Ordnung“ ins Kino Breitwand, Starnberg ein.

Die Einladung sehen Sie hier

 


 

 


 

ONE BILLION RISING

Tanzt und protestiert mit uns in München am 14.02.2018  

One Billion Rising ist die weltweit größte Kampagne gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Um auf das Thema aufmerksam zu machen, finden in über 200 Ländern Tanz-Flashmobs statt.

Die Kampagne wurde 2012 von der Künstlerin und Aktivistin Eve Ensler aus New York, USA, initiiert. Anlass war eine UN-Studie, nach der jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt wird. Auf die Weltbevölkerung umgerechnet, ergibt das  rund eine Milliarde Frauen, die Gewalt erlebt (engl. one billion) und der Kampagne ihren Namen gab.

Genau so viele Frauen sollen  am 14. Februar, am Tag der Liebe, nicht still, sondern in Verbindung mit anderen Frauen und kraftvoll im Tanz dagegen protestieren.
 
link zur Aktion http://www.onebillionrising.de/ und http://www.onebillionrising-muenchen.de/


 

 

Ende einer langen Suche

Neuer Vorstand bei Frauen helfen Frauen Starnberg e.V. 

Die lange Suche nach einem neuen Vorstand bei Frauen helfen Frauen Starnberg e.V. hat ein gutes Ende gefunden. Ende Januar 2018 wurden Frau Liesel Baumann und Frau Ursel Wrede als neue Vorstandsfrauen gewählt. 

Zeitgleich mit ihrer neuen Amtszeit trat am 1. Februar 2018 auf Bundesebene die IstanbulKonvention in Kraft. Sie ist ein bedeutsamer Meilenstein im Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. #IstanbulKonvention

Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, bekannt als Istanbul-Konvention, stellt deutliche Anforderungen an die Gleichstellung und Nichtdiskriminierung, aber auch an die Prävention, Intervention und Unterstützung bei Gewalt gegen Frauen und Mädchen (https://rm.coe.int/1680462535).  

Das Team von Frauen helfen Frauen Starnberg hält für die Umsetzung der Konvention eine politische Gesamtstrategie für zentral, denn die Beendigung geschlechtsspezifischer Gewalt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Motto des Vereins ist seit seiner Gründung „Jede Frau hat das Recht auf ein Leben ohne Bedrohung, Angst und Gewalt“.

In der Beratungsstelle finden Betroffene von Häuslicher und / oder sexualisierter Gewalt sowie Stalking Unterstützung unter 08152/5720 oder http://www.frauenhelfenfrauen-sta.de/.  

 

Die neuen Vorstandsfrauen umrahmen den ehemaligen Vorstand von Frauen helfen Frauen Starnberg e.V. (v.l.n.r.): Ursel Wrede, Ursel Galli, Annette Hilbert, Verena Spitzer, Daniela Hörstke und Liesel Baumann


 

Frauen helfen Frauen Starnberg e.V.
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