Die Interventionsstelle STA des Vereins Frauen helfen Frauen

Durch die Kooperation der Interventionsstelle STA des Vereins Frauen helfen Frauen Starnberg e.V. mit der Polizei in Form eines pro-aktiven Beratungsangebots erhalten Opfer häuslicher Gewalt wesentlich nachhaltiger und hilfreicher Unterstützung.

Das Pilotprojekt startete zum internationalen Frauentag am 8. März 2011 zunächst für die Gemeindebereiche Herrsching und Gilching. Beteiligt von Seiten der Polizei waren die zuständigen Polizeiinspektionen Herrsching und Germering.

Seit März 2014 kooperieren wir mit allen vier Polizeiinspektionen (PI Gauting, PI Germering, PI Herrsching und PI Starnberg). Damit ist die pro-aktive Beratung im ganzen Landkreis Starnberg abgedeckt.  

WIE wir helfen

Früher konnte Opfern von häuslicher Gewalt häufig nur begrenzt geholfen werden. In akuten Krisensituationen rufen die Betroffenen die Polizei zur Hilfe, die erste Schutzmaßnahmen trifft. Für eine nachhaltige Lösung der häuslichen Konfliktsituation wenden sie sich jedoch meist nicht an eine Beratungsstelle. Der Grund, keine weitere fachliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen, liegt oftmals darin, dass viele Betroffene das Gefühl für ihre eigene Handlungsfähigkeit verloren haben. Häufig schämen sie sich, Opfer zu sein und wollen niemandem mit ihren Problemen zur Last fallen.
Beim pro-aktiven Ansatz geht die Initiative zum Kontakt von der Interventionsstelle STA aus.
Die Beratungseinrichtung wird von der Polizei per Fax über das Einverständnis der Betroffenen zur Kontaktaufnahme nach einem Einsatz bei häuslicher Gewalt informiert. Danach erfolgt in der Regel ein telefonischer Erstkontakt. Krisenintervention und zivilrechtliche Möglichkeiten nach dem Gewaltschutzgesetz stehen dabei im Mittelpunkt.

HIER lesen Sie das vollständige Konzept der Interventionsstelle  

 

Frauen helfen Frauen Starnberg e.V.
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