Hier können Sie den Jahresbericht 2018 einsehen

 


 

Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen

5. - 26. November 2019


Das Veranstaltungsprogramm sehen sie hier 

Weitere Informationen unter http://www.aktiv-gegen-maennergewalt.de/

 


 

Frauen helfen Frauen mit der Preisträgerin Barbara Auer 


 
Die Schauspielerin Barbara Auer erhielt am 07.09.2019 den Hannelore-Elsner-Preis für ihre herausragende schauspielerische Leistung. Anschließend wurde der Film “Vakuum” gezeigt und ein Filmgespräch mit Barbara Auer, Robert Hunger-Bühler, sowie der Regisseurin Christine Repond geführt.
 
Anbei der link zum Festivaltagebuch des FSFF 2019
 
http://www.fsff.de/home/cm/fff-current-n-galerie/view/index.html?contentListID=13407
 
 


 

Fünf Seen Filmfestival verleiht erstmals Hannelore-Elsner-Preis

Im Gedenken an die verstorbene Schauspielereien Hannelore Elsner verleiht das fsff erstmals den nach ihr benannten Preis für bedeutende Schauspielkunst. Erste Preisträgerin ist die Ausnahme-Schauspielerin Barbara Auer.
 
Frauen helfen Frauen Starnberg e.v. übernimmt beim Fünf Seen Filmfestival die Patenschaft der Kinofilme mit der Schauspielerin Barbara Auer.
 
Der Film “VAKUUM” wird am Samstag, 07.09.2019 um 20 Uhr in der Schlossberghalle in Starnberg gezeigt.
Der Film “TRANSIT” wird am Sonntag, 08.09.2019 um 11 Uhr im Kino Breitwand im Schloss Seefeld gezeigt.
Anschließend wird der Film “DIE INNERE SICHERHEIT” um 13 Uhr im Kino Breitwand im Schloss Seefeld gezeigt.

   

Hannelore Elsner war 2011 Ehrengast auf dem Fünf Seen Filmfestival FSFF und hat in den folgenden Jahren das Festival wieder und wieder besucht. So entstand eine besondere Bindung zwischen ihr und dem Fünf Seen Filmfestival.

Festivalleiter Matthias Helwig: "Hannelore Elsner war nicht nur eine überragende und unvergesslich bleibende Schauspielerin, sondern vermochte vor allem durch ihre Ehrlichkeit und Offenheit zu begeistern. Dass sie als Ehrengast einfach eine Einladung von mir in einen unbekannten russischen Film annahm und dann voller Enthusiasmus mit dem Regisseur debattierte, zeigte ihre Neugierde und ihre stete Suche nach möglichem Leben und Erleben jenseits aller Allüren. Es war für mich fast eine Selbstverständlichkeit, ihr zu Ehren diesen Preis ins Leben zu rufen."

Erste Preisträgerin wird die deutsche Ausnahme-Schauspielerin Barbara Auer sein. Am 7. September 2019 wird ihr in Starnberg der Hannelore-Elsner-Preis im Wert von 5000,- Euro verliehen. Katja Nicodemus schrieb in der ZEIT: "Einen Film, in dem Barbara Auer mitspielt, sollte man immer anschauen, allein wegen Barbara Auer." Barbara Auer gelingt es in unzähligen Serienauftritten und Krimirollen, die Überdeutlichkeit des Fernsehens wie nebenbei durch ihr schauspielerisches Mysterium zu sabotieren. Barbara Auer erfüllt wieder und wieder mit ihrer Präsenz den filmischen Raum, in Momenten der Verzagtheit oder des Zusammenbruchs wie in "VAKUUM", in Momenten der Unsicherheit und der Tatkraft wie in "DIE INNERE SICHERHEIT", in Momenten der Unentschiedenheit und des Beobachtens wie in "TRANSIT". Diese Schauspielerin verbirgt nichts, spielt aber auch nicht für den Blick der anderen. Sie bewahrt ihre Unergründlichkeit und teilt sich dennoch mit.

Das Fünf Seen Filmfestival ehrt die Schauspielerin mit den Filmen "Vakuum" (auch in Anwesenheit der Regisseurin Christine Repond und des zweiten Hauptdarstellers Robert Hunger-Bühler), "Die innere Sicherheit" und "Transit". Zu Ehren Hannelore Elsners wird noch einmal ihr letzter Kinofilm "Kirschblüten & Dämonen" auf dem Fünf Seen Filmfestival 2019 gezeigt werden.

 
 

 

 

Soroptimist International Club Fünfseenland überreicht Spende

 
 
Der Soroptimist International Club Fünfseenland unterstüzt uns mit 2.000,- Euro. Die Spende wurde von der Präsidentin Frau Haimerl-Neubauer am 18.07.2019 im Rahmen eines Clubabens an uns übergeben.

Frau Haimerl-Neubauer sagt dabei: „Mit unseren Aktivitäten, wie dem jährlich zweimal stattfindenden Kinotag, und mit Öffentlichkeitsarbeit helfen wir, die Institution publik zu machen, um Frauen in Not eine diskrete und wirksame Anlaufstelle zu geben.“

Herzlichen Dank dafür!
 

 

 

 


 

Frauen helfen Frauen begeht 30-jähriges Bestehen


Bericht aus dem Merkur vom 29.6.2019 

 
Bericht aus der Süddeutschen Zeitung vom 28.06.2019
 

 


 

 Bericht aus dem Kreisbote Starnberg am 17.06.2019

Artikel im Kreisboten vom 17.06.2019 lesen sie hier oder unter  

https://www.kreisbote.de/lokales/starnberg/beratungsstelle-frauen-helfen-frauen-starnberg-zieht-bilanz-12518168.html

 


 

NUR EINE FRAU - 
TERRE DES FEMMES - die Arbeit gegen Eheverbrechen 

Am 9.05.2019 startete der TERRE DES FEMMES-Kooperationsfilm "NUR EINE FRAU" bundesweit in den deutschen Kinos. Er erzählt die wahre Geschichte einer jungen Frau, die aus patriarchalen Verhältnissen floh, um ihr eigenes Leben zu leben - gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei. Die Berlinerin Hatun Sürücü floh aus einer Ehe, die ihr mit 16 Jahren auferzwungen wurde. Sie wurde im Namen der Familienehre am 7. Februar 2005 von ihrem Bruder ermordet.

Der Film fängt realitätsgetreu ein, wie schwierig es für junge Frauen ist, gegen familiäre, religiöse und gesellschaftliche Vorstellungen von Tradition und Ehre anzukämpfen. Gewalttaten, die im Namen der Ehre verübt werden (u.a. auch Zwangsverheiratungen) bleiben oft im Verborgenen.

TERRE DES FEMMES setzt sich dafür ein, dass Ehrverbrechen vorgebeugt und bestraft werden. In den vergangenen Jahren konnten sie durch ihre Arbeit unter anderem dazu beitragen, dass Zwangsheiraten zum eigenen Straftatbestand erklärt (2011) und dass Eheschließungen unter 18 Jahren in Deutschland verboten werden (2017).

Doch es gibt noch viel zu tun. In den letzten 12 Monaten gab es nach eigenen Recherchen von TERRE DES FEMMES mindestens 8 "Ehren"-Morde.TERRE DE FEMMES hilft mit seiner Arbeit bedrohten und betroffenen Mädchen und Frauen. Sie unterstützen sie und informieren sie über ihre Rechte. Vor allem helfen sie ihnen, ihren eigenen, selbstbestimmten Weg zu gehen. Weitere Informationen unter https://www.frauenrechte.de/online/themen-und-aktionen/gewalt-im-namen-der-ehre/aktuelles

 


 

EQUAL PAY DAY am 18. März 2019

Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Laut Statistischem Bundesamt beträgt der geschlechtsspezifische Entgeltunterschied in Deutschland aktuell 21 Prozent. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen) – damit fällt der Equal Pay Day auf den 18. März.

Der Equal Pay Day wurde 2008 auf Initiative des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. erstmals in Deutschland durchgeführt und wird seitdem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert. Entstanden ist der Tag für gleiche Bezahlung in den USA. Die amerikanischen Business and Professional Women schufen 1988 mit der Red Purse Campaign ein Sinnbild für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Diesen Gedanken griff der BPW Germany auf, sodass die roten Taschen bundesweit zum Symbol des Equal Pay Day wurden.

Weitere Informationen, Pressebilder und Videos unter http://www.equalpayday.de/

 

 


 

Internationaler Frauentag – für Gleichberechtigung und gegen Gewalt an Frauen

„Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte", forderte die deutsche Sozialistin Clara Zetkin 1910 auf dem II. Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen. Ein Jahr später gingen Frauen in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz zum Frauentag erstmals auf die Straße. Ihre zentrale Forderung war die Einführung des Frauenwahlrechts und Teilhabe an der politischen Macht. Seit über 100 Jahren begehen Frauen in aller Welt den Internationalen Frauentag am 8. März und fordern gleiche Rechte und ein gewaltfreies Leben für Frauen.

Seit der Einführung des Internationalen Frauentags hat sich auf politischer Ebene viel getan. 1996 wurde das Gesetz zur Gewalt in der Ehe verabschiedet, auf dessen Grundlage Vergewaltigung in der Ehe 1997 unter Strafe gestellt wurde. 2002 wurde das Gewaltschutzgesetz erlassen. Seit Inkrafttreten des Gesetzes können Gewalttäter aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen werden. Betroffene Frauen und ihre Kinder müssen nicht mehr aus ihrem Zuhause fliehen, sondern können in der gewohnten Umgebung verbleiben. 2007 wurde das Stalking-Gesetz beschlossen. Hartnäckiges Nachstellen ist damit strafbar. Das Sexualstrafrecht wurde 2016 reformiert. Sexuelle Handlungen gegen den Willen einer Person sind somit strafbar - endlich gilt „Nein heißt Nein!“.

Bericht aus dem Kreisbote Starnberg vom 06.03.2019

 


 

One Billion Rising München 2019

Am 14. Februar 2019 von 15:30 Uhr bis 19:00 Uhr findet die Aktion auf dem Karlsplatz/Stachus statt

One Billion Rising ist die weltweit größte Kampagne gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Um auf das Thema aufmerksam zu machen, finden in über 200 Ländern Tanz-Flashmobs statt. Und München protestiert und tanzt mit!

Die Kampagne wurde 2012 von der Künstlerin und Aktivistin Eve Ensler aus New York, USA, initiiert. Anlass war eine UN-Studie, nach der jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt wird. Auf die Weltbevölkerung umgerechnet, ergibt das  rund eine Milliarde Frauen, die Gewalt erlebt (engl. one billion) und der Kampagne ihren Namen gab.

Genau so viele Frauen sollen am 14. Februar, am Tag der Liebe, nicht still, sondern in Verbindung mit anderen Frauen und kraftvoll im Tanz dagegen protestieren.

Wir tanzen am 14. Februar 2019 von 15.30 Uhr bis 19 h Uhr auf dem Karlsplatz / Stachus zu dem Lied "Break the Chain", produziert von Eve Ensler mit Musik von Tena Clark und einer Choreographie von Debbie Allen.

Weitere Informationen unter: http://www.onebillionrising-muenchen.de/

  


 

Frauen helfen Frauen Starnberg e.V.
Mühlfelder Straße 12 • 82211 Herrsching • Tel. 08152 - 5720 • Fax 08152 - 998242 •
www.frauenhelfenfrauen-sta.de • info@frauenhelfenfrauen-sta.de