Hier können Sie den Jahresbericht 2020 einsehen

 


 

Artikel im Herrschinger Spiegel vom 10.5.2021

 

 


 

Stellungnahme des Bündnisses Istanbul-Konvention (BIK) zum Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention

Die türkische Regierung hat verkündet, aus der Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen vor Gewalt auszusteigen. Das aus mehreren NGOs bestehende Bündnis Istanbul-Konvention kritisiert diesen Schritt und hat eine Stellungnahme verfasst.

Auch unser Bundesverband (bff) kritisiert den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention scharf und fordert die Bundesregierung dazu auf, dem türkischen Präsidenten Erdogan klare Grenzen aufzuzeigen. Mit dem Austritt aus der internationalen Konvention verlieren die Frauen in der Türkei ein wichtiges gesetzliches Instrument, welches ihren Schutz vor Gewalt gewährleisten sollte.

Das Besondere an der Konvention ist, dass es unter anderem auch auf ein Diskriminierungsverbot aufgrund der „Geschlechteridentität“ und „sexuellen Orientierung“ hinweist. Somit bietet die Istanbul-Konvention auch LGBTIQ-Personen adäquaten Schutz vor Gewalt an. In seiner Begründung des überraschenden Austritts erwähnte Erdogan, dass die Konvention von einer Gruppe von Menschen dazu benutzt wird, „Homosexualität zu normalisieren“. Mit dem Austritt konterkariert Erdogan nicht nur die Errungenschaften der Frauenrechtsorganisationen, sondern auch die der LGBTIQ-Bewegung.

Das Recht auf ein gewaltfreies Leben darf den Frauen, Mädchen und LGBTIQ-Personen in der Türkei nicht über Nacht entzogen werden. Deutschland und die EU müssen die Türkei dazu auffordern, den Austritt wieder rückgängig zu machen und die Istanbul-Konvention konsequent umzusetzen.

Link zur Stellungnahme des Bündnisses Istanbul-Konvention:
https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/aktuelles/nachrichten/nachricht/stellungnahme-zum-austritt-der-tuerkei-aus-der-istanbul-konvention.html

 


 

Taschentücher zum Weltfrauentag – Interview mit Claudia Sroka in der Süddeutschen Zeitung am 08.03.2021

Anlässlich des Weltfrauentages interviewte Jessica Schober von der Süddeutschen Zeitung die Fachberaterin Claudia Sroka. Das Interview vom 08.03.2021 finden Sie hier:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/weltfrauentag-herrsching-aktion-frauennotruf-1.5227503

 


 


Wir haben die Nase voll von Gewalt!

 

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2021 läuft eine Taschentuch-Aktion mit fünf Apotheken im Landkreis Starnberg. In der St. Nikolaus Apotheke und See Apotheke in Herrsching, der Aesculap-Apotheke in Starnberg, der Schloss-Apotheke in Seefeld, sowie der Bienenapotheke in Stockdorf werden Taschentuchpäckchen mit dem Slogan „Nase voll von Gewalt? Holen Sie sich Unterstützung!“ samt den Kontaktdaten der Beratungsstelle an die Einkaufenden verteilt.

In Deutschland ist jede dritte bis vierte Frau im Laufe ihres Lebens von häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt – ausgeübt von ihrem (Ex-)Partner – betroffen. Unabhängig vom sozialen Status, kultureller Herkunft oder Alter kann es jede treffen. Gewalt gegen Frauen reicht von Beschimpfungen über Einschüchterungen und geht hin bis zu körperlichen Übergriffen und Vergewaltigung. Gewalt schädigt die körperliche und seelische Integrität einer Person. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) benennt Gewalt gegen Frauen als eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen und deren Kinder weltweit.

Mit der Aktion möchten wir auf die Situation von Frauen deren Kinder aufmerksam machen. Bitte unterstützen Sie Betroffene, in dem Sie aufmerksam sind, hinschauen und Unterstützung anbieten. Neben betroffenen Frauen unterstützen wir auch deren mitbetroffene Kinder, denn diese sind immer Leidtragende, selbst wenn sie keine direkte Gewalt erfahren.

 


 

 

Starnberger Landtagsabgeordnete Dr. Ute Eiling-Hütig unterstützt Frauennotruf

 

Die Vorstandsfrauen Ursel Wrede und Liesel Baumann von der Beratungsstelle Frauennotruf im Landkreis Starnberg haben von Dr. Ute Eiling-Hütig, CSU-Stimmkreisabgeordnete und Leiterin der Arbeitsgruppe Frauen in der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag, einen Scheck in Höhe von 1.250 Euro erhalten.

Eiling-Hütig und eine Kollegin haben im vergangenen Jahr auf die Erhöhung ihrer Abgeordneten-Diäten verzichtet. Sie spenden diesen Betrag an drei soziale Einrichtungen im Landkreis Starnberg. Die Landtagsabgeordnete pflegt seit langem engen Kontakt zum Frauennotruf Starnberg und setzt sich mit frauenpolitischen Themen auseinander.

Als stellvertretende Vorsitzende des Kinderschutzbundes Starnberg weiß sie: „Wo Kinder in Gefahr sind, sind auch immer Frauen in Gefahr“.

Über die Unterstützung freuen sich die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle, zumal künftig auch Kinder und Jugendliche gewaltbetroffener Frauen Unterstützung und altersgerechte Beratung erhalten.

 

Bericht im Kreisbote Starnberg vom 22.01.2021

https://www.kreisbote.de/lokales/starnberg/starnberger-landtagsabgeordnete-ute-eiling-huetig-unterstuetzt-frauennotruf-90177204.html

 

 


 

 

Neue Mitarbeiterin und erweiterte Öffnungszeiten

Um mehr Menschen zu erreichen, die Beratung und Unterstützung bei partnerschaftlicher Gewalt suchen, hat die Beratungsstelle Frauennotruf im Landkreis Starnberg die Öffnungszeiten im Büro ausgeweitet.

Künftig finden Hilfesuchende Unterstützung zu folgenden Zeiten:

montags von 10 Uhr bis 16 Uhr, dienstags bis donnerstags 10 Uhr bis 17 Uhr, freitags 10 Uhr bis 14 Uhr und nach Vereinbarung.

 

Psychologin Priscila Santana-Berger ist neu im Frauennotruf-Team. Sie bietet Beratungen in den Sprachen portugiesisch und spanisch an. Zudem wird sie künftig Kinder und Jugendliche gewaltbetroffener Mütter beraten.

 

Bericht im Kreisbote Starnberg vom 18.01.2021

https://www.kreisbote.de/lokales/starnberg/erweiterte-oeffnungszeiten-und-neues-gesicht-beratungsstelle-frauennotruf-im-landkreis-starnberg-wappnet-sich-fuer-anstehende-aufgaben-im-jahr-2021-90171973.html

 

 


 

 

 

Frauen helfen Frauen Starnberg e.V.
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