Hier können Sie den Jahresbericht 2020 einsehen

 


 

Stellungnahme des Bündnisses Istanbul-Konvention (BIK) zum Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention

Die türkische Regierung hat verkündet, aus der Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen vor Gewalt auszusteigen. Das aus mehreren NGOs bestehende Bündnis Istanbul-Konvention kritisiert diesen Schritt und hat eine Stellungnahme verfasst.

Auch unser Bundesverband (bff) kritisiert den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention scharf und fordert die Bundesregierung dazu auf, dem türkischen Präsidenten Erdogan klare Grenzen aufzuzeigen. Mit dem Austritt aus der internationalen Konvention verlieren die Frauen in der Türkei ein wichtiges gesetzliches Instrument, welches ihren Schutz vor Gewalt gewährleisten sollte.

Das Besondere an der Konvention ist, dass es unter anderem auch auf ein Diskriminierungsverbot aufgrund der „Geschlechteridentität“ und „sexuellen Orientierung“ hinweist. Somit bietet die Istanbul-Konvention auch LGBTIQ-Personen adäquaten Schutz vor Gewalt an. In seiner Begründung des überraschenden Austritts erwähnte Erdogan, dass die Konvention von einer Gruppe von Menschen dazu benutzt wird, „Homosexualität zu normalisieren“. Mit dem Austritt konterkariert Erdogan nicht nur die Errungenschaften der Frauenrechtsorganisationen, sondern auch die der LGBTIQ-Bewegung.

Das Recht auf ein gewaltfreies Leben darf den Frauen, Mädchen und LGBTIQ-Personen in der Türkei nicht über Nacht entzogen werden. Deutschland und die EU müssen die Türkei dazu auffordern, den Austritt wieder rückgängig zu machen und die Istanbul-Konvention konsequent umzusetzen.

Link zur Stellungnahme des Bündnisses Istanbul-Konvention:
https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/aktuelles/nachrichten/nachricht/stellungnahme-zum-austritt-der-tuerkei-aus-der-istanbul-konvention.html

 


 

Taschentücher zum Weltfrauentag – Interview mit Claudia Sroka in der Süddeutschen Zeitung am 08.03.2021

Anlässlich des Weltfrauentages interviewte Jessica Schober von der Süddeutschen Zeitung die Fachberaterin Claudia Sroka. Das Interview vom 08.03.2021 finden Sie hier:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/weltfrauentag-herrsching-aktion-frauennotruf-1.5227503

 


 


Wir haben die Nase voll von Gewalt!

 

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2021 läuft eine Taschentuch-Aktion mit fünf Apotheken im Landkreis Starnberg. In der St. Nikolaus Apotheke und See Apotheke in Herrsching, der Aesculap-Apotheke in Starnberg, der Schloss-Apotheke in Seefeld, sowie der Bienenapotheke in Stockdorf werden Taschentuchpäckchen mit dem Slogan „Nase voll von Gewalt? Holen Sie sich Unterstützung!“ samt den Kontaktdaten der Beratungsstelle an die Einkaufenden verteilt.

In Deutschland ist jede dritte bis vierte Frau im Laufe ihres Lebens von häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt – ausgeübt von ihrem (Ex-)Partner – betroffen. Unabhängig vom sozialen Status, kultureller Herkunft oder Alter kann es jede treffen. Gewalt gegen Frauen reicht von Beschimpfungen über Einschüchterungen und geht hin bis zu körperlichen Übergriffen und Vergewaltigung. Gewalt schädigt die körperliche und seelische Integrität einer Person. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) benennt Gewalt gegen Frauen als eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen und deren Kinder weltweit.

Mit der Aktion möchten wir auf die Situation von Frauen deren Kinder aufmerksam machen. Bitte unterstützen Sie Betroffene, in dem Sie aufmerksam sind, hinschauen und Unterstützung anbieten. Neben betroffenen Frauen unterstützen wir auch deren mitbetroffene Kinder, denn diese sind immer Leidtragende, selbst wenn sie keine direkte Gewalt erfahren.

 


 

 

Starnberger Landtagsabgeordnete Dr. Ute Eiling-Hütig unterstützt Frauennotruf

 

Die Vorstandsfrauen Ursel Wrede und Liesel Baumann von der Beratungsstelle Frauennotruf im Landkreis Starnberg haben von Dr. Ute Eiling-Hütig, CSU-Stimmkreisabgeordnete und Leiterin der Arbeitsgruppe Frauen in der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag, einen Scheck in Höhe von 1.250 Euro erhalten.

Eiling-Hütig und eine Kollegin haben im vergangenen Jahr auf die Erhöhung ihrer Abgeordneten-Diäten verzichtet. Sie spenden diesen Betrag an drei soziale Einrichtungen im Landkreis Starnberg. Die Landtagsabgeordnete pflegt seit langem engen Kontakt zum Frauennotruf Starnberg und setzt sich mit frauenpolitischen Themen auseinander.

Als stellvertretende Vorsitzende des Kinderschutzbundes Starnberg weiß sie: „Wo Kinder in Gefahr sind, sind auch immer Frauen in Gefahr“.

Über die Unterstützung freuen sich die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle, zumal künftig auch Kinder und Jugendliche gewaltbetroffener Frauen Unterstützung und altersgerechte Beratung erhalten.

 

Bericht im Kreisbote Starnberg vom 22.01.2021

https://www.kreisbote.de/lokales/starnberg/starnberger-landtagsabgeordnete-ute-eiling-huetig-unterstuetzt-frauennotruf-90177204.html

 

 


 

 

Neue Mitarbeiterin und erweiterte Öffnungszeiten

Um mehr Menschen zu erreichen, die Beratung und Unterstützung bei partnerschaftlicher Gewalt suchen, hat die Beratungsstelle Frauennotruf im Landkreis Starnberg die Öffnungszeiten im Büro ausgeweitet.

Künftig finden Hilfesuchende Unterstützung zu folgenden Zeiten:

montags von 10 Uhr bis 16 Uhr, dienstags bis donnerstags 10 Uhr bis 17 Uhr, freitags 10 Uhr bis 14 Uhr und nach Vereinbarung.

 

Psychologin Priscila Santana-Berger ist neu im Frauennotruf-Team. Sie bietet Beratungen in den Sprachen portugiesisch und spanisch an. Zudem wird sie künftig Kinder und Jugendliche gewaltbetroffener Mütter beraten.

 

Bericht im Kreisbote Starnberg vom 18.01.2021

https://www.kreisbote.de/lokales/starnberg/erweiterte-oeffnungszeiten-und-neues-gesicht-beratungsstelle-frauennotruf-im-landkreis-starnberg-wappnet-sich-fuer-anstehende-aufgaben-im-jahr-2021-90171973.html

 

 


 

 

 

 „Internationaler Tag des Ehrenamtes“
am 5. Dezember 2020

 

 


 

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen:
Tütenaktion um Hilfsangebote sichtbar zu machen 

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November findet im Landkreis Starnberg bereits zum 3. Mal eine Gemeinschaftsaktion von „Frauen helfen Frauen“, der Gleichstellungsstelle und der Bäcker-Innung des Landkreises Starnberg statt. Vom 21. bis 30. November werden dabei in den Bäckereien im Landkreis die Waren in Tüten gepackt, die mit dem Slogan „Gewalt kommt nicht in die Tüte! … weder in der Familie, noch im sozialen Umfeld. Schau‘ hin! Tu‘ was!“ bedruckt sind.

Gewalterfahrungen gehören laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) zu den größten Gesundheitsrisiken für Frauen. In Deutschland erfährt jede vierte Frau körperliche, psychische und/oder sexualisierte Gewalt durch einen Beziehungspartner. Auch im Landkreis Starnberg ist Gewalt gegen Frauen Realität – körperlich, verbal oder digital, sie hat viele Facetten. Im Haushalt lebende Kinder sind von häuslicher Gewalt immer mitbetroffen. Jährlich fliehen 45.000 Frauen mit ihren Kindern in Frauenhäuser. Häufig besteht in gewalttätigen Beziehungen eine Atmosphäre von Überwachung und Kontrolle und die Hemmschwelle, sich Hilfe zu suchen, ist oft hoch. Deshalb ist den Akteuren wichtig niederschwellig, auf der Rückseite der Tüten, auf die möglichen Unterstützungs- und Hilfsangebote im Landkreis aufmerksam zu machen.

Landrat Stefan Frey ist der Schirmherr der Aktion und erklärt: „Wir haben ein gut ausgebautes Beratungsnetzwerk. Die Betroffenen und das soziale Umfeld betroffener Familien müssen ermutigt werden, bei einem möglichen Verdacht hinzuschauen. Hilfe anzubieten und Hilfe auch anzunehmen. Das ist gerade jetzt in den Corona-Zeiten besonders wichtig.“

Die Notfall-Nummern finden sich auch auf der Notfallkarte „Hilfe für Frauen“ des Landratsamtes Starnberg, die es in der Gleichstellungsstelle und zum Download auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lk-starnberg.de/Gleichstellung/Aktuelles unter der Rubrik Notfallkarte gibt.

Am 25. November wird vor dem Landratsamt und den Rathäusern der Stadt und der Gemeinden im Landkreis die Fahne „Frei leben - ohne Gewalt“ als weithin sichtbares Zeichen der Solidarität, gehisst.

Presseinformation vom 12.11.2020: LRA STA

 


 

Bericht aus dem Kreisbote Starnberg vom 7.10.2020

 

 


 

Der Soroptimisten Club Fünfseenland unterstützt Frauen helfen Frauen Starnberg

Die Aktion “ShUUZ - Gutes tun mit gebrauchten Schuhen” findet am Samstag, 26.09.2020 von 14 – 18 Uhr im Hotel Kaiserin Elisabeth in Feldafing statt.
 
Weitere Infos zur Aktion finden Sie hier:
 
 

 


 

Filmpatenschaft beim 14. Fünf Seen Filmfestival 2020

Wir haben die Patenschaft für den Film "Walchensee Forever" übernommen.

 

Was ist Heimat? Wie sehr prägt mich meine Herkunft? Was zählt am Ende wirklich? Die Geschichte der Frauen einer Gastwirt*innenfamilie, über ein Jahrhundert hinweg erzählt.

1920 eröffnete Apa ein Ausflugscafé am Walchensee, das bis heute existiert. Sie vermachte  es ihrer Erstgeborenen Norma, die das Unternehmen ohne zu klagen bis ins hohe Alter führt. Normas Töcher Anna und Frauke verlassen den See. Sie wollen sich befreien und bereisen       als Musikerinnen die Welt. Doch sie kehren zurück und leben in eine Kommune um Rainer Langhans. Frauke, die sich nach der großen Liebe sehnt, kommt auf mysteriöse Weise ums Leben und wird für die Hinterbliebenen zum Irrlicht. Die rastlose Anna zieht in die USA, wo sie ungeplant schwanger wird und eine Tochter bekommt. Von den Schatten der Vergangenheit gerufen, kehrt sie mit Tochter Janna zurück an den Walchensee, wo Großmutter Norma für die Enkeltochter zur wichtigen Bezugsperson wird.

Der Film wird gezeigt am

02.09.2020 um 18:00 Uhr im Kino Starnberg

02.09.2020 um 20:15 Uhr im Starnberg Seebad Open Air (bei Regen 20:30 Uhr Kino Starnberg)

07.09.2020 um 16:30 Uhr im Kino Gauting

07.09.2020 um 19:30 Uhr im Kino Gauting

 

Der Film Walchensee Forever hat den FSFF Publikumspreis 2020 gewonnen.

Das Festivaltagebuch des FSFF 2020 sehen Sie hier:
 
http://www.fsff.de/home/cm/fff-current-n-galerie/view/index.html?contentListID=14556

_______________________________________________________________________________

 

 

Vorstandswahl bei Frauen helfen Frauen Starnberg 

Am 29.07.2020 fand bei Frauen helfen Frauen Starnberg e.V. die Mitgliederversammlung mit Wahl der Vorstandschaft statt.
 
Liesel Baumann und Ursel Wrede wurden einstimmig wieder gewählt. Wir gratulieren und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit.

 


 

 

 Bericht aus dem Kreisbote Starnberg vom 12.08.2020

 

Artikel im Kreisboten lesen Sie hier oder unter

https://www.kreisbote.de/lokales/starnberg/vorstand-frauennotruf-starnberg-wiedergewaehlt-13852623.html

 

 


 

 

 

Gemeinsam für Bayern – gemeinsam für gewaltbetroffene Frauen

Überall in Bayern gibt es die Tradition der Volksfeste, bei denen es wieder salonfähig geworden ist, Tracht zu tragen.

Unter dem Motto „#bayernträgttracht – Gemeinsam für Bayern“ haben sich insbesondere Trachtengeschäfte zusammengeschlossen, um für die Tracht als „Alltagsgwand“ zu werben und beim Kauf dieser Gutes zu tun.

In Herrsching beteiligt sich das Trachtengeschäft „Hembergers - Tracht und Zeitlos“ an der Aktion und spendet einen Teil der Einnahmen, die bis Jahresende eingehen werden an Frauen helfen Frauen Starnberg.

Monika Hemberger, die Besitzerin des Hembergers kennt die Institution, da sie sich in ihrer Nachbarschaft befindet.

Sie sagt, es sei ihr wichtig, etwas gegen Gewalt an Frauen zu unternehmen.

Deshalb habe sie sich entschieden, diese finanziell zu unterstützen.

Weitere Infos zur Aktion finden Sie hier https://www.amsel-fashion.com/muenchentraegttracht/

 


 

"Überall in Bayern"- Postkarten Aktion

Die Arbeitsgemeineschaft der Frauennotrufe in Bayern (FiB) möchte mit den Postkarten "Überall in Bayern" gewaltbetroffene Frauen ermutigen, sich fachliche Hilfe vor Ort zu suchen. Sie sollen Betroffenen zeigen, dass es an jedem Ort Gewalt gegen Frauen geben kann, aber auch Beratungsstellen, bei denen sie sich Unterstützung holen können.

Die Postkarten können über uns bezogen werden.

 


 

 

 Bericht aus dem Starnberger Merkur vom 8.06.2020

 


 

 Weitere Presseberichte können Sie hier einsehen:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-coronakrise-frauen-haeusliche-gewalt-1.4930021

https://www.kreisbote.de/lokales/starnberg/frauennotruf-landkreises-starnberg-beraet-online-13731323.html

 


 

Zuhause nicht sicher? - Bundesfrauenministerin Giffey startet bundesweite Kooperation mit Supermärkten gegen häusliche Gewalt

Rund 26.000 Märkte informieren über Hilfsangebot im Rahmen der Intitative "Stärker als Gewalt"

 

Wenn auch Sie die Aktion "Zuhause nicht sicher" unterstützen wollen, finden Sie die Postervorlage und ein Infoblatt mit allem Wissenswerten direkt zum Download auf der Internetseite der Initiative:

 https://staerker-als-gewalt.de

 


 

Notfallkarte für Frauen

Die mit der Corona-Epidemie verbundene Ausgangssperre hat für die Menschen ganz unterschiedliche Auswirkungen. Jeder geht anders damit um, wenn sich das Leben nicht mehr draußen abspielt, sondern in erster Linie in den eigenen vier Wänden. Was aber, wenn das Zuhause kein sicherer Ort ist?
Die Gleichstellungsstelle des Landratsamtes Starnberg ermutigt Betroffene und Bezugspersonen, sich Unterstützung zu holen. Die Fachberatungsstellen und Hilfseinrichtungen sind telefonisch sowie online erreichbar und unterstützen. Auf der Notfallkarte - Hilfe für Frauen sind die Unterstützungs- und Hilfsangebote im Landkreis sowie die Nummer des bundesweiten Hilfetelefons verzeichnet. Die Karte gibt es jetzt auch in Englisch.

Sophie von Wiedersperg, der Gleichstellungsbeauftragten des Landratsamtes ist dieser Aufruf gerade jetzt besonders wichtig „Schauen Sie nicht weg, sondern zeigen Sie Zivilcourage wenn ihnen etwas auffällt. Die Ausgangssperre kann für Betroffene besonders schwere Folgen haben.“ Sie weist darauf hin, dass sich „Auch Unterstützungspersonen Hilfe holen und beraten lassen können.“

Presseinformation vom 2.04.2020: Landratsamt Starnberg 

Die Notfallkarte steht in deutscher und englischer Sprachen unter www.lk-starnberg.de/frauenhandbuch zur Verfügung. 

 


 

 

Frauen helfen Frauen Starnberg e.V.
Mühlfelder Straße 12 • 82211 Herrsching • Tel. 08152 - 5720 • Fax 08152 - 998242 •
www.frauenhelfenfrauen-sta.de • info@frauenhelfenfrauen-sta.de